16. Göttinger Gitarrennacht am 22 September 2018 mit Alon Sariel, Daniel Stelter & Tommy Baldu sowie dem Gitarrenduo Funk & Wegener

Daniel Stelter & Tommy Baldu

Die besten Ideen entstehen meist aus einer Laune heraus. So auch das Duo-Projekt des Ingelheimer Jazzgitarristen Daniel Stelter und des Karlsruher Perkussionisten Tommy Baldu. Hier prallen Stelters verspielt-melodische Gitarrenriffs mit voller Wucht auf Baldus expressive Trommelkunst Eine explosive Mischung. So unterschiedlich die beiden Charaktere in Temperament und Ausdruck auch sind, so gut ergänzen sie sich musikalisch.
Die beiden Musiker kennen und spielen bereits seit Jahren in verschiedenen Konstellationen zusammen, etwa bei Ringsgwandl und dem Daniel Stelter Quartett, mal mit, mal ohne Solisten. Nun also als Duo. Für beide Musiker zunächst ein Experiment, das sich gleich bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt als zündende Idee erweist. Hier probieren sich zwei exzellente Könner ihres Fachs aus, fordern sich gegenseitig bis an ihre musikalischen Grenzen heraus und haben alle Freiheiten.
Saiten-Experte Daniel Stelter wechselt wie selbstverständlich von Akustikgitarre zu Mandoline und E-Gitarre, von exakt gepickten Fingerstyles zu verzerrten Bottleneck-Glissandi, während Baldu erst zärtlich mit dem Besen auf einer Kunststoffmappe den Takt streichelt und dann mit kraftvollen Licks zu einem orkanartigen Rhythmus treibt.
Es ist eine faszinierende Mischung aus Blues, Jazz und Rock’n’Roll, die den Hörer sofort in ihren Bann zieht. Jazz-Standards und Eigenkompositionen reichen sich die Hand und verschmelzen zu einem eigenwilligen Sound, der genug Raum für spontane Momente lässt. Multitalent Tommy Baldu trommelt auf allem, was ihm zwischen die Finger kommt, zeigt fast schon komödiantisches Talent als zweiter Gitarrist. Stelter dagegen ist der ruhende Pol des Duos, der versiert zwischen technisch anspruchsvollen Improvisationen und Gesang wechselt. Ein Hörgenuss für jeden, der Jazz und einfach nur gute Musik liebt.

Daniel Stelter gehört zu den renommiertesten Jazzgitarristen Deutschlands. Er spielte Tours mit Al Jarreau, Ringsgwandl und der NDR-Bigband, als Studiomusiker und Sideman für Acts wie Xavier NaidooRio Reiser oder Wolfgang Haffner und im Akustik-Duett mit Lulo Reinhardt. Mit seinem Quartett hat er kürzlich sein viertes Studioalbum „Humming Songs“ herausgebracht.

Tommy Baldu ist einer der gefragtesten Schlagzeuger Europas und hat sich auch als Produzent etabliert. Er arbeitete mit Laith Al DeenKosho, Studnitzky, Emiliana TorriniHerwig Mitteregger, Ringsgwandl, Xavier NaidooSöhne Mannheims und Andre Hellerzusammen. Er spielt in Projekten wie Triband, ROFOROFO, Ringsgwandl und kreiert mit „Stubenmusik“ und „Das Vereinsheim“ klangliche Wohnzimmer fernab des Mainstreams.

Peter Funk und Herbert Wegener


...Fingerstyle und Lapsteel im Schnittpunkt zwischen Folk, Swing und Country mit einer
"Prise Hawaii"..
Ab 2015 begann eine Erneuerung des Programmes: Peter Funk spielt nunmehr
akkustische Gitarre, Lapsteel, Autoharp und Ukulele, Herbert Wegener
Lapsteel und Barritonlapsteel. das akkustische Gitarrenduo hat sich ein wenig gewandelt und
das Programm ist anders geworden: Es war unausweichlich nach so vielen Jahren des
Zusammenspiels, etwas Neues musste her.
Das Duo hat in der Zeit seines langjährigen Zusammenspiels einige Erfolge im In- und
Ausland vorzuweisen: Sie spielten mit Bob Brozman in der Slowakei,
mit Werner Lämmerhirt, Peter Finger, Franco Morone, Ian Melrose, Ulli Bögershausen,
Sönke Meinen, Clive Carroll und vielen anderen Größen der Szene auf denselben Bühnen.
In Gitarrenfachkreisen sind sie durch ihren kreativen und virtuosen Stil bekannt, vor allem
aber für ihre Lockerheit und Spielfreude.
In der Musik der beiden sind Einflüsse aus Jazz, Hawaiianischer Folklore, Blues und anderer
"Weltmusik" erkennbar, ihr Stil bleibt aber absolut eigen und reißt von der ersten bis zur
letzten Konzertminute mit. In Ihrer Heimatstadt organisieren Peter Funk & Herbert Wegener
seit Jahren die "Göttinger Gitarrennacht", sie haben mittlerweile drei CD`s veröffentlicht und
diverse hervorragende Kritiken in der Fachpresse eingeheimst,

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© Herbert Wegener / Gestaltung: Herbert Wegener